Hier bekommt ihr eine Übersicht der meist gestellten Fragen (FAQs)

  • A: Wir verkaufen, mit Ausnahme von Stecklingen, nichts, sondern organisieren den gemeinsamen Anbau und die Weitergabe von Cannabis an unsere Mitglieder. Der Verein soll ein sicherer Ort für alle Mitglieder sein, und kein weiterer Dealer.

  • A: In Deutschland! Dabei spielt eure Nationalität keine Rolle, ihr müsst nur seit mindestens 6 Monaten in Deutschland gemeldet sein.

  • A: Ja, ihr seid zur regelmäßigen Mitarbeit verpflichtet. Ihr werdet bei Bedarf für Arbeiten an und um den Anbau eingeteilt. Aber gleich vorne Weg: es sind nur wenige Stunden pro Monat. Das ist zu eurem Vorteil! Denn wenn wir nicht selbst für unser gemeinsames Ziel Zusammenarbeiten, wird der Anbau durch Lohnkosten höher und somit auch das Cannabis. Mitarbeit = stabile und niedrige Preise, ggf. sogar sinkende Preise!

    Der genaue Standort ist natürlich Geheim. Aus Darmstadt (alle Stadtteile) braucht ihr mit dem Auto maximal 25 Minuten bei regulären Verkehr. Mit dem Fahrrad und dem ÖPNV braucht ihr maximal 50 Minuten. Die Radstrecke ist übrigens gut ausgebaut.

  • A: Ein ganz klares Ja! Niemand erfährt, dass ihr Mitglied bei uns seit, eure Daten werden Streng geschützt. Bei Bedarf können wir euren individuellen Mitgliedsausweis auch ohne Symbole und in einer anderen Farbe gestallten. Damit grundsätzlich keiner auf eure Daten zugreifen kann, beinhaltet der QR Code auf eurem Mitgliedsausweis keinerlei persönlichen Infos. Der QR-Code ist nur eine digitale Nummer, diese ist einmalig und nur innerhalb dieses Vereins gültig. Um eure persönlichen Daten sichtbar zu machen, muss ein Vorstandsmitglied anwesend sein. Nur und ausschließlich der Vorstand hat zugriff auf diese Daten. Deshalb ist auch immer ein Vorstandsmitglied bei der Abgabe anwesend.

    Daten, welche wir an die zuständigen Behörden senden, sind anonymisiert. In den Berichten werdet ihr dann nicht als “Mitglied XY” gelistet sondern als eine lange hexadezimale Nummer dargestellt (z.B. 61DEEEC08FEE438B9FB61D493C3ACC57). Außerdem sind eure persönlichen Daten für die Berichte nicht relevant, es werden Mengen und Arten der Produkte gelistet sowie die Anzahl der Mitglieder aber nicht euer Name. Solange ihr euch an das Gesetz haltet, dürfen und werden wir euer Daten auch nicht weitergeben. Und auch wenn eine Behörde bei uns anfragt, muss die Tat auch bewiesen werden. Der reine Verdacht einer Tat reicht nicht aus um eine Datenfreigabe zu bewirken. Allerdings nehmen wir solche Vorfälle intern sehr ernst! Auch wir würden in solchen Fällen eine interne Überprüfung starten.

  • A: Die Abgabe findet in mehreren Schritten statt: Sobald die Labor Ergebnisse zurück kommen und die Trocknung/ Curing beendet ist, könnt ihr die verfügbaren Sorten in Cannanas reservieren. Gleichzeitig wählt ihr euren Wunschtermin zur Abholung aus. Am Tag der Abholung kommt ihr in die Ausgabestelle wo wir euren Personalausweis überprüfen. Wenn keine Rechnung offen und euer Kontingent nicht aufgebraucht ist, geben wir euch Cannabis aus. Eine Reservierung ist übrigens nicht zwingend notwendig, ihr könnt auch vor Ort “Shoppen”. Grundsätzlich gilt aber: “First in, First out” oder “wer zuerst kommt, mahlt zuerst”.

  • A: Hydroponisch, auf Cocossubstrat und zum größten Teil automatisiert. Das dient in erster Linie der Qualität und Effizienz. Es ist auf große Mengen gerechnet der günstigste Weg Cannabis in Vereinen anzubauen. Außerdem hat es in unserem Fall auch einen erheblichen Vorteil: der Umweltschutz. Das Substrat lässt sich teilweise wieder benutzen und der entstandene Abfall bleibt neutral. Es kann in den Biomüll und muss nicht teuer entsorgt werden. Außerdem können wir das “Abwasser” als Düngerwasser für unser Gemüse benutzen. Das Gemüse ist dann wiederum kostenlos für alle Mitglieder. Ihr könnt euch also ab und zu auch noch einen Salat oder anderes Gemüse bzw. Obst mitnehmen. Nichts soll verschwendet werden. Das restliche Düngerwasser wird aufbereitet, die Filter und das benötigte Verbrauchsmaterial wird fachgerecht durch eine Firma aufbereitet und an uns zurück geschickt.

  • A: Aktuell warten wir auf die Erteilung der Erlaubnis. Unsere Konzepte sind soweit vorbereitet und eingereicht. Sollte unser Konzept auf Zustimmung treffen, könnten wir am Anfang des zweiten Quartals mit dem Anbau beginnen. Die erste Ausgabe könnte demnach Ende des zweiten Quartals statt finden, wenn genügend Mitglieder vorhanden sind. Weniger Mitglieder verlangsamen den Prozess natürlich, da sich der Verein ausschließlich aus Beiträgen und Spenden finanzieren muss.

  • A: Wir liegen bei 5,50 Euro pro Gramm Cannabis und 7 Euro pro Steckling. Die Abgabe von Haschisch ist geplant. Da die professionelle und qualitative Produktion von Haschisch mit erheblichen Kosten verbunden ist, werden wir dieses Produkt erst nach Vollendung der Bauarbeiten und Beschaffung der Ausrüstung anbieten. Da Cannabisvereine grundsätzlich nicht wirtschaftlich Handeln dürfen, müssen wir eine Pauschale vorab zum ersten jedes Monats erheben. In der Praxis habt ihr die Möglichkeit das in 5 Gramm schritten zu steuern. Solltet ihr z.B. 15 Gramm für den Monat haben wollen, könnt ihr den Beitrag für 10 Gramm und für 5 Gramm angeben. Die Summe wird dann mit der nächsten monatlichen Abrechnung abgebucht. Ihr könnt auch einen regulären Beitrag für Beispielsweise 5 Gramm wählen und falls ihr dann doch ein wenig mehr beziehen wollt, könnt ihr das Bar, mit Karte oder vorab per Überweisung bezahlen. Die Rechnung erhaltet ihr zusammen mit eurer Reservierung. Wichtig! Die zugebuchte Menge darf euren Basispauschale nicht regelmäßig überschreiten.

    Die Mitgliedschaft kostet monatlich 30 Euro und eine einmalige Anmeldegebühr, welche momentan bei 100 Euro liegt. Nach erhalt der Erlaubnis werden wir die Anmeldegebühr auf 150 Euro steigern. Wir haben bereits einige treue Mitglieder die seit Anfang an zu uns gehalten haben. Auch neuen Mitgliedern, die sich vor der Erlaubnis angemeldet haben, wollen wir uns dankbar zeigen und uns so für ihr Vertrauen bedanken.

    Die Aufnahmegebühr wird nach erfolgreicher Anmeldung eingezogen. Alle weiteren Beiträge werden erst mit erhalt der Erlaubnis eingezogen. Momentan erhebt der Verein nur eine monatliche Pauschale von 5 Euro um die laufenden Kosten zu decken.

  • A: Kein Problem! Ihr könnt vor dem ersten jeden Monats eure Pauschale selbst wählen. Die Pauschale die ihr vor dem ersten jeden Monats ausgewählt habt, wird eingezogen und entsprechend gut geschrieben. Ihr habt es selbst in der Hand und unter Kontrolle.

  • A: Die Beiträge sind wie folgt aufgebaut: 100 (150) Euro Aufnahmegebühr, 30 Euro monatlicher Grundbeitrag und die individuelle Pauschale in Höhe von 5,50 Euro pro Gramm voraussichtlich weitergegebenes Cannabis. Der Hintergrund: die Steuer und das KCanG, Genauer gesagt, die Abgabenordnung und wie das Steuersystem funktioniert. Zusammengefasst gibt es zwei Typen von Beiträgen und drei Arten der Besteuerung.

    Die Aufnahmegebühr und der monatliche Grundbeitrag sind sogenannte “echte Beiträge”. Sie sind an keine Gegenleistung gebunden. Das ist der Teil den wir für die Verwaltung des Vereins benötigen (z.B. Versicherungen, Pflichtmaßnahmen, Alarmanlage, Büroausstattung inkl. EDV). Auf diesen Teil zahlen wir bis zu einem gewissen Betrag keine Steuern. Der zweite Typ sind die sogenannten “unechten Beiträge”, darunter auch die Pauschale. Darauf fallen 19% Umsatzsteuer an; auf jedes Gramm Cannabis, mit dem wir einen Umsatz generieren, müssen wir 1,05 Euro Steuern abführen. Und zum Schluss gibt es da noch die Körperschaftssteuer: weitere 15% auf alle Gewinne. Aber das ganze System hat auch Vorteile! Solange ihr kein Cannabis bekommt, zahlen wir auch keine Steuer. Denn solange ihr keine Gegenleistung erhaltet, gibt es auch keinen Umsatz der versteuert werden müsste. In anderen Worten: das Steuersystem ist “teuer” aber es fördert auch die Entstehung von Vereinen indem auch nur dann Steuern fällig werden, wenn (theoretisch) Gewinne gemacht werden.

  • A: Zum Schutz des Vereins! Leider mussten wir feststellen, dass es einige Mitmenschen gibt, die einfach nur Kosten verursachen möchten und dem Verein schaden wollen oder einfach nur egoistisch sind. Das klingt hart aber die Wahrheit ist: wir mussten bereits einige hundert Euro kompensieren, weil vermeidliche Mitglieder monatelang ihre Rechnungen nicht bezahlt aber trotzdem Kosten verursacht haben. Wir haben daher beschlossen, eine gewisse Barriere einzubauen. Sollte ein Mitglied seine Rechnungen nicht bezahlen, können wir das so mit der Aufnahmegebühr teilweise kompensieren und die Hürde ist etwas höher. Aber keine Sorge, das Geld ist nicht einfach weg. Davon wird Teilweise die Ausstattung und z.B. auch die Arbeitskleidung bezahlt. Jeder bekommt Kleidung gestellt um in der Anlage zu arbeiten. Diese waschen wir auch für euch so das sie beim nächsten Arbeitseinsatz wieder frisch und sauber ist. Dieser Aufwand ist notwendig um das Infektionrisiko in den Anlagen zu reduzieren. Außerdem Schützt es euch z.B. auch vor den klebrigen Pflanzen(resten), die sonst an eurer eigenen Kleidung kleben bleiben.

  • A: Ein ganz klares nein! Wir dürfen keine Cannabisprodukte liefern. Sollten es die finanziellen Mittel erlauben, können wir eine weitere Ausgabestelle in Stadtnähe/ Stadtgebiet mieten und euch so ein wenig entgegen kommen. Eine Ausnahme besteht bei den Stecklingen. Diese dürfen wir als Vorstand auch von unserer Aufzucht direkt zu einem festgelegten Ort bringen. Dieses Angebot richtet sich aber primär an andere Vereine oder größere Abnehmer und auch nur für kleine Stecklinge. Sobald es sich um ganze Pflanzen handelt, ist der Transport erst einmal verboten.

  • A: Darauf gibt es keine richtige oder falsche Antwort. Wer regelmäßig konsumiert und auf Qualität setzt, ist bei uns immer richtig. Es gibt einen “Sweet-Spot”, der ist aber für jeden individuell. Jeder muss für sich entscheiden, ob es für sich selbst lohnt; wir können nur Empfehlungen aussprechen. Aber das Muster ist ziemlich klar: entweder minderwertiges, meist gestrecktes Cannabis vom Dealer oder der Missbrauch von Medizinal-Cannabis aus der Apotheke. “Warum die harschen Worte?” werden jetzt einige sagen. Unsere Antwort: Auch wenn ihr eurem Dealer vertraut und dieser eventuell auch nach besten Wissen und Gewissen handelt, die meisten Dealer wissen nicht wirklich was mit ihrem Cannabis vorher gemacht wurde oder wo es wirklich her kommt. Ein jüngster Test hat gezeigt, das schätzungsweise 80% des Schwarzmarkt-Cannabis gesteckt ist. Ihr wisst also nicht wirklich was ihr da bekommt und konsumiert. Bei uns sind alle Tests Pflicht und die Ergebnisse sind offen für alle Mitglieder einsehbar, jeder Zeit und für jede Charge und Sorte.

    Ein weiterer Punkt ist der Missbrauch von Medizinal-Cannabis. Das System soll ernsthaft kranken Menschen helfen und ist nicht für den Freizeitkonsum ausgelegt. Das nimmt einerseits den echten Patienten das Cannabis weg und ist andererseits kein guter weg an Spitzenqualität zu kommen. Denn Medizinal-Cannabis hat nur einen Zweck: Symptome und Leiden lindern. Die Qualität mag sehr streng kontrolliert sein, da besteht kein Zweifel. Aber Medizinal-Cannabis ist nur auf die jeweilige Beschwerde ausgelegt. Das Terpen-Spektrum ist eingeschränkt und es ist viel zu trocken. Das muss es auch, sonst würde es sich nicht so lange halten aber das bringt deutliche Einbußen im Geschmack und Wirkung. Am Ende muss jeder für sich entscheiden, was es ihm wert ist. Ein weiteres Argument für uns ist allerdings die Community und der sinkende Preis. Je mehr Mitglieder wir haben, desto niedriger die Preise. Die finanzielle Last verteilt sich immer weiter je höher die Mitgliederzahl steigt. Und je mehr wir produzieren, umso geringer wird der Produktionspreis pro Gramm. Denn eine Sache bleibt bei allen gleich: die Energiekosten! Eine Lampe, Lüfter und Co. ist es egal wie viele Pflanzen unter ihr stehen. Sie verbrauchen alle weiterhin die gleiche Energie. Nur durch Verteilung der Energiekosten auf möglichst vielen Pflanzen, kann den Preis senken. Früh mitmachen lohnt sich! Nur so können wir die Kosten effektiv senken und unser Budget erhöhen. Das klassische “abwarten bis die Ausgabe beginnt” lohnt sich also überhaupt nicht und ist ein Trugschluss. Deswegen auch die gestaffelte Aufnahmegebühr.